24 Dec. 2009
Wer eine Reise in den Dschungel erleben will, der sollte in Disneys Musical Tarzan gehen, das seit Oktober 2008 in Hamburg aufgeführt wird. Hier erleben die Zuschauer tolle Lichteffekte und atemberaubende Choreographien, die von mitreißender Musik begleitet wird. Tänzer, die sich von Liane zu Liane schwingen, lassen die Zuschauer für einen Moment die Großstadt vergessen.
Regisseur Bob Crowley erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern schafft eine perfekte Illusion des Urwaldes. Disneys Musical Tarzan erzählt die Geschichte von Tarzan, einem jungen Mann, der liebevoll in der Gemeinschaft der Affen aufgezogen wird. Als Jahre später einige Expeditionsreisende in den Dschungel eintreffen, sieht Tarzan erstmals seine Artgenossen. Dabei verliebt er sich in Jane und steht am Ende vor einer schweren Entscheidung.
Die Musik, die das Musical begleitet, wurde vom siebenfachen Grammy®-Preisträger Phil Collins geschrieben. Für den Song You’ll be in my heart bekam er einen Golden Globe® und einen Oscar® für den besten Filmsong.
16 Mar. 2009
Sie wissen noch nicht, wohin mit den Kinder in den Osterferien ode den Sommerferien? Na, dann schicken Sie ihren Nachwuchs doch mal in eine Fuballcamp! Ein Fußballcamp der besonderen Art erleben fußballbegeisterte Kinder bei Ferienfussball.de. Nach dem Motto “Trainieren, Reisen und Spaß haben” bietet die Fußballschule an Standorten in Deutschland, England und Österreich Fußballcamps für Nachwuchskicker von 8-18 Jahren an. Weiterlesen
4 Nov. 2008
Apropos Kapselhotels. Da war doch noch was. Die effiziente Nutzung von Schlaf- und Lebensraum scheint ja gerade zu boomen, denn neben den fast schon luxuriösen Yotel-Kojen in diversen Flughafen-Terminals hat sich der Designer Andreas Strauss eine etwas abgespecktere, aber nicht minder verlockende Version der Schlafkapseln ausgedacht. Sein Hotelkonzept nennt sich Das Parkhotel - und das im wahrsten Sinne des Wortes auch, den das Hotel besteht aus drei tonnenschweren Kanalröhren aus Beton, die im Innenraum zu einem gemütlichen Zimmerchen umgebaut wurden. So werden die drei Schlafkojen zu einem mobilen Hotel, das zurzeit gerade im österreichischen Ottensheim bei Linz an der Donau aufgestellt ist. Nächste geplante Stationen sind Maribor in Slowenien und Wien.

Der Innenraum der Röhren bietet Platz für ein Doppelbett sowie Stauraum für die Reiseutensilien. Außerdem sind ein Stromanschluss, eine Kommode mit Licht sowie Wolldecken und Schlafsäcke vorhanden. Sanitäre Einrichtungen findet man lediglich in der Nähe der, mitten in die pralle Natur platzieren, Betonröhren, wie z.B. in den Pensionen oder Schwimmbäder angrenzender Orte. Trotz dieses etwas spartanischen Angebotes, wird das „Parkhotel“ vor allem im Sommer (für den Winter ist ein Heizanschluss in Planung) von abenteuerlustigen Reisenden regelmäßig frequentiert und gilt mittlerweile bereits als Geheimtipp für Radler und Motorrad-Fahrer, die auf den Naturerlebnischarakter auch bei der Unterkunft nicht verzichten möchten. So sieht der Macher des Hotels seine Schlafröhren auch als Gastfreundschaftsgeräte, in die sich jeder- ob für eine ruhige Stunde oder für ein paar entspannte Tage- zurückziehen kann.

Und das Beste daran: Das Hotel hat keine festen Übernachtungspreise, sondern stellt die Zimmer nach dem pay as you wish-Prinzip zur Verfügung. Im Inneren der Röhre ist ein Behälter für die „Miete“ befestigt. So kann jeder Gast seinen Aufenthalt nach eigenem Belieben vergüten. Reservieren kann man den Schlafplatz auf der Website bis maximal einen Tag vor der Ankunft. Ein persönlicher Code für das Öffnen der massiven Holz-Eingangtüre, wird dem Gast dann per email zugesandt. Im Sommer auf jeden Fall ein außergewöhnlicher und lohnenswerter Ausflugstipp.
28 Oct. 2008
Jeder kennt sie, die Lastminute Angebote der großen Reiseveranstalter und Online-Reisebüros: in ein paar Tagen für 399€ nach Mallorca, nächste Woche für 529€ zwei Wochen nach Ägypten oder morgen für 674€ all inklusive in die Dominikanische Republik. Doch das Last Minute Reisen nicht nur für gängige Pauschalreisen zu den altbekannten Top-Destinationen zu haben sind, ist dagegen wenigen Urlaubern bekannt. Einzigartige Fernreisen in letzter Minute bietet zum Beispiel der Reiseveranstalter Colibri im brandenburgischen Dallgow-Döberitz an. Das seit 1995 existierende Unternehmen hat seinen Schwerpunkt auf Natur- und Tier-Erlebnisreisen in die entlegensten Winkel unserer Erde gelegt.

Die Idee beruht auf dem Konzept des Edutainment- die Reisen sollen eine Mischung aus Bildung und Unterhaltung bieten. Zudem werden alle Reisen nach dem strengen Prinzip des sanften Tourismus organisiert. Keine anonymen Bettenburgen warten auf die Gruppen zwischen 4-12 Teilnehmer, sondern umweltfreundlich geführte landestypische Lodges und Familienpensionen. Auch die Tierexpeditionen wie Whale, Penguin oder Dolphin Watching werden nach den Richtlinien des WWF durchgeführt. Zudem setzt man beim Transport auf Ausgleich. Da die Reisen den Urlauber meist auf andere Kontinente führen, ist ein umweltunfreundlicher Flug nicht zu vermeiden. Um die CO2-Billanz auszugleichen, spendet das Unternehmen regelmäßig in Vereine zum Schutz und Wiederaufbau des Regenwaldes- zuletzt 5000€ im November 2006. Colibri bietet interessierten und schnell entschlossenen Urlaubern regelmäßig Lastminute Reisen an. Dabei kann man im Verhältnis zum ursprünglichen Reisepreis wahre Schnäppchen machen. So ist es beispielsweise möglich, für eine 17-tägige Antarktis-Reise statt 6499€ in der letzten Woche vor der Reise nur noch 3999€ kosten. Ein Ersparnis von fast 50% des Reisepreises. Flexibilität und Spontaneität vorausgesetzt natürlich. Aber die braucht man schließlich bei einer Lastminute Reise nach Mallorca genauso. Für Erlebnishungrige Urlauber, die auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz besonderen Wert legen und auch noch über das nötige Kleingeld verfügen, sind die Lastminute Reisen auf jeden Fall eine lohnende Alternative zum sonstigen Last Minute –Einheitstrott. Ausprobieren!
22 Oct. 2008
Vor 15 Jahren hätte man Island sicherlich noch nicht auf die Liste der beliebtesten Reiseziele gesetzt. Zu sehr lockten die Strände und warmen Temperaturen anderer Urlaubsregionen. Doch dies hat sich in der letzten Zeit deutlich verändert. Immer mehr Touristen wollen diese außergewöhnliche Vulkaninsel besuchen und ihre beeindruckende Natur erleben. Die Landschaft wird vor allem durch ihre vulkanische Beschaffenheit, Gletschern und sehr viel Wasser (Seen, Flüsse und Wasserfälle) geprägt.

Diese Umgebung lädt geradezu ein, Wanderungen zu unternehmen und die berühmte Vogelwelt Islands kennenzulernen. Touristen und vor allem auch die Einheimischen schwören auf die heilende und entspannende Wirkung der heißen Quellen, die bereits im Mittelalter genutzt wurden. Besonders beliebt sind auch Reittouren mit den weltbekannten Islandpferden, dich sich perfekt an die raue Umgebung angepasst haben. Diese Reitausflüge können auch gerne einige Tage dauern und sogar über Hochlandwege führen. Trotz seiner geographischen Lage ist das Klima dort nicht so kalt, wie man vielleicht annehmen würde. Die Winter sind mild (zwischen 0° – 5°), während die Sommermonate (zwischen 10° – 15°) eher kühl sind. Man muss sich sicherlich auf ein raueres Klima und höhere Preise einstellen als in einigen anderen Touristenmetropolen. Dafür wird man allerdings mit einer atemberaubenden Landschaft und der ausgeprägten Gastfreundschaft der Isländer belohnt.
19 Aug. 2008
Jules Vernes hat sich für die „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ inspirieren lassen. Kein Wunder, denn Island mit seinen Elfen-Sagen, Gletschern und Vulkanen hat viel zu bieten.
Die Landschaft ist geprägt durch die Nähe zum Polarkreis. Im Winter ist die Insel von Schnee und Eis bedeckt aber im Sommer zeigt sich ein abwechslungsreiches Gebiet. Per Geländewagen oder Mountenbike (für Sportmutige) lassen sich unzähligen Buchten, Wasserfälle, imposante Klippen, schneebedeckte Gipfel und geschwungene Täler erkunden.

Vulkane halten die Insel auf trab. Dank dieser warmen Energie zeigen Gaisiere ihr Schauspiel und heiße Quellen laden zum ausgiebigen Baden ein. Ein Besuch im Thermalfreibad lohnt in jeder Jahreszeit – dank des warmen Golfstroms ist das Klima milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade.
Wer die Natur genug gekostet hat, findet entlang der Küste kleine und größere Städte.
In Reykjavik ist zwischen August und Oktober Hochsaison der Kultur. Von musikalischen und tänzerischen Darbietungen bis hin zur Bildenden Kunst ist alles geboten. Das jährliche Jazzfestival ist als ein Highlight zu nennen. Und falls es einer mit dem Jazz nicht so hat, keine Sorge: parallel findet das internationales Filmfestival statt.
Auf jeden Fall sollte man die weltweit bekannten isländischen HotDogs probieren; mit Käse überbacken oder einen a la “Clinton” (ohne Zwiebeln).
5 Aug. 2008
Ab nächstes Jahr ist es möglich: eine Reise zu den Sternen für Privatpersonen.
SpaceShipOne gab 2004 den Startschuß und Virgin Galactic kaufte die Technologie ein. Nach ein paar Jahren der Weiterentwicklung tritt mit SpaceShipTwo nächstes Jahr das erste Shuttle seinen Dienst an.
Für stolze 200.000$ (ca 128.000€) kann man sich einen Platz in dem Shuttle ordern. Insgesamt 5 Shuttles sollen in Serie gehen und jeweils 6 Passagiere pro Raumfahrt befördern.
Der Flug beginnt angedockt an dem Mutterschiff Eve im Mojave-Weltraumbahnhof in Kalifornien, USA. Etwa nach einer Stunde wird das Shuttle ausgeklinkt und dank 40000km/h ist in nur zwei Minuten eine Höhe von rund 120km erreicht. Dort erleben die Passagiere Schwerelosigkeit mit sagenhaftem Blick auf unsren blauen Planeten. Bevor man allerdings in die Weiten des Weltall reisen kann, muss ein ca viertägiges Training im SpaceCamp absolviert werden.
Das Interesse im Vorfeld ist groß – die ersten 250 Reservierungen sind schon getätigt. Jedoch muss man sich noch etwas gedulden. Die ersten 100 Plätze sind unter dem Stichwort „Gründer“ schon alle weg (Virgin´s Boss Sir Richard Branson hat für sich und seine Familie den aller ersten Flug belegt).
Wer also tief in die Tasche greifen kann sollte sich das Weltraumspektakel nicht entgehen lassen.
31 Jul. 2007
Das berühmte Eishotel im schwedischen Jukkasjärvi sollte mittlerweile jedem bekannt sein. Eines der 140 Betten, fast immer ausgebucht, warten seit 1991 auf den experimentierfreudigen Urlauber. Hier kann im ewigen Eis getrunken, geschlafen, eine Theater- oder Filmvorführung angesehen und sogar geheiratet werden. Mehr als 14000 Übernachtungen zählt das ausgefallene Hotel jährlich und es werden immer mehr. Klar, dass dieses Modell Nachahmer gefunden hat, die bei weitem noch nicht so bekannt sind, allerdings ihrem Vorbild in Komfort und Erlebnisfaktor in nichts nachstehen.


Wer sich nicht zum Polarkreis begeben möchte, um in dicke Felle gehüllt auf massiven Eiswürfeln zu schlafen, kann genauso gut, einen Abstecher in unser Nachbarland machen. In der Schweiz gibt es das Iglu-Dorf, mittlerweile haben die sogar schon einen Ableger in Garmisch auf der Zugspitze. Schon ab 99€ inklusive Außenwhirlpool, Fondue, Schneeschuhwanderung etc. gehts los. Ein Überlegung auf jeden Fall auch für den nächsten Silvesterabend! Besonders schön ist auch das märchenhafte Schneeschloß in Finnland oder das Aurora Eishotel in Alaska mit seinem Nordlichtspektakel. Auf jeden Fall muss man entweder hoch hinaus oder nah an den Polarkreis, um in den Genuß dieser kunstvoll-eisigen Landschaften zu kommen. Es lohnt sich allemal. Und wer beim Gedanken an eine Übernachtung auf den kühlen Klötzen schon Frostbeulen ereilen, für den gibt`s seit 2003 immer noch die Stockholm Eisbar, in der man bei -5 Grad seinen Absolut Wodka in ausgehöhlten Eiswürfeln serviert bekommt.
6 Jun. 2007
Spanien bereist man am besten mit dem Bus. Na ja, eigentlich ist ja ein Mietwagen besser geeignet, um das Land individuell kennenzulernen, aber wenn man halt kein Geld hat, nimmt man eben den Bus. Und das ist in Spanien wirklich gaanz einfach und vor allem verdammt billig. Anders als in Deutschland hat in Spanien jedes Kaff seinen eigenen Busbahnhof. Das ganze Land ist durch regionale und überregionale Buslinien perfekt strukturiert und man kommt schnell und günstig überall hin. Empfehlen kann ich Euch an dieser Stelle zum Beispiel ALSA, die eigentlich überall hinfahren. Gute Erfahrungen hab ich auch mit SOCIBUS gemacht. Mit denen kommt man z.B. von Madrid aus für rund 20 Euro eigentlich in jeden Winkel des Landes. Wenn Ihr also genug Sitzfleisch mitbringt, ist die Fortbewegung mit einem Bus der beste Weg Spanien günstig kennenzulernen. Und man muss ja auch mal das Positive an der Rumsitzerei im Bus sehen: man kommt schnell mit anderen Fahrgästen ins Gespräch, muss sich selbst nicht aufs Fahren konzentrieren, kann in Ruhe die unglaublich schönen Gegenden auf sich wirken lassen etc.
So, jetzt aber mal zu der eigentlichen Geschichte. Ich war also mit dem Bus in Spanien unterwegs. Zuerst sollte es nach Andalusien gehen. Nachdem ich in Granada war (dazu mal ein anderes Mal), wollte ich weiter nach Sevilla. Hab mir mit meinem rudimentären Spanisch ein Ticket besorgt (und die Grundlagen der Sprache braucht man tatsächlich unbedingt, da teilweise nicht mal in den Großstädten Englisch gesprochen wird!) und ab in den super komfortablen, klimatisierten Bus. Die Fahrt nach Sevilla sollte etwa 3 Stunden dauern. Im Bus hab ich schnell nen alten Österreicher kennengelernt, der schon seit Jahrzehnten in Spanien lebte, mich aber dennoch gleich als Deutsche entlarvt hat (Man kann nur hoffen, dass es am Buch lag). Nach 2 Stunden angeregter Diskussion über Sinn und Unsinn von Sozialleistungen sind wir an einem relativ großen Busbahnhof angekommen. Ich war froh, dass ich endlich eine rauchen konnte und bin halt so in der Gegend rumgestreunt- Weiterfahrt sollte in 30 Minuten sein. Nach der Pause, hab ich mich wieder in der Schlange vor den Bus eingereiht. Vor mir war der Österreicher. Da ich mein Ticket nicht gleich gefunden habe, hat der Ösi dem Busfahrer auf Spanisch gesagt, dass das schon in Ordnung geht, weil ich vorher auch schon im Bus gesessen bin. Der Fahrer winkt mich also durch ohne dass ich das Ticket vorgezeigt hab. Und wieder geht es weiter mit angeregten Diskussionen (diesmal über die Überbezahlung von Managern und Aktiengeschäfte). Und unterbewußt frag ich mich schon, wieso das ganze so lange dauert. Wir waren jetzt schon fast vier Stunden unterwegs. Und ein Blick aus dem Fenster brachte dann auch die Bestätigung: da war Meer. Und soviel wußte ich, Sevilla liegt im Inneren des Landes. Im gleichen Moment meint der Österreicher dann auch noch zu mir: und wie findest du den Blick auf Cadiz? Klar, da bin ich dann echt aus allen Wolken gefallen. 10 Minuten später halten wir an einem Minibusbahnhof und ich steh um acht Uhr abends da- ohne zu wissen, wo ich schlafen kann, geschweige denn, was ich hier soll. Tatsächlich hatte ichs wie immer mal wieder verplant und nicht gecheckt, dass wir, als wir Pause gemacht haben, schon in Sevilla waren. Und dadurch, dass der Busfahrer auch mein Ticket nicht mehr kontrolliert hatte, bin ich dann halt am Atlantik in Cadiz gelandet. Na ja, wenigstens war die Busfahrt umsonst. Letztlich hab ich nach vielem Rumlaufen und Planlos sein in der Nacht doch noch ne Unterkunft gefunden und bin- sage und schreibe- fast drei Wochen in Cadiz geblieben. Wieso? Das erzähl ich euch dann mal im nächsten Bericht.