31 Mar. 2009
Das ich auf Design Schischi und Gourmetreisen stehe, dürfte den fleißigen Lesern dieses Blogs schon längst bekannt sein. Jetzt hat vor kurzem ein Hotel aufgemacht, bei dem es selbst mir die Sprache verschlägt und schon nach einem kurzen Blick auf die Homepage war der Wochenend-Trip nach Paris gebucht. Weiterlesen »
25 Feb. 2009
Nullachtfünfzehn Hotels gibt es tausende in New York, aber wer in den Big Apple fährt, sollte auch stilecht Urlaub machen. Die NY-Filme wie Frühstück bei Tiffany oder Studio 54 und nicht zu vergessen die Kultserie Sex and the City machen vor, wie Glamour, Coolness, Party und Design auf glanzvolle Art und Weise miteinander verbunden werden können. Wer also ins Treiben der schlaflose Stadt starten möchte, sollte Sheraton und Co. mal beiseite lassen uns stattdessen eines dieser wunderbaren Hotels in New York buchen:
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17 Feb. 2009
Dass ich ein großer Fan von Reisen bin, bei denen es etwas umsonst gibt, konnte man in diesem Blog ja schon des Öfteren nachlesen. Die Zeiten sind anscheinend endgültig vorbei, als man sich noch über kleine Give-aways gefreut hat: aufblasbare Flugzeuge für die Kleinen beim Charterflug oder die Schokolade auf dem Kissen auch bei einer Lastminute Reise. Weiterlesen »
12 Feb. 2009
Als ich heute mal ganz unschuldig im Team rumgefragt haben, wer denn schon einmal ein Glückshotel, auch Roulettereise genannt, gebucht hat, haben sich touristische Abgründe aufgetan: Weiterlesen »
11 Feb. 2009
Fahrradurlaub scheint eine typisch deutsche Urlaubsart zu sein. Überall vermehren sich die Angebote von Anbietern, die den gleichzeitig naturverbundenen wie sportlichen Urlaub offerieren. Der Klassiker sind immer wieder innerdeutsche Touren, etwa entlang der Weser oder des Rheins. Das man jetzt auch Fahrradurlaub auf den Malediven machen kann, ist neu- und gar keine so schlechte Idee. Weiterlesen »
26 Nov. 2008
Vom Massentourismus noch unentdeckt und voller Geheimnisse: Laos. Der südostasiatische Binnenstaat könnte sich zum neuen Reisetrend für 2009 mausern. Während sich die Nachbarstaaten wie z. B. China, Vietnam und Thailand schon länger unter den beliebtesten Fernreisezielen befinden, ist Laos noch nahezu vom Tourismus unberührt. Weiterlesen »
11 Nov. 2008
Zwei Jahre haben die Musikfans Mirjam Kolb und Manuel Schreiner gebraucht, um ihren 500 Seiten dicken Indie Travel Guide fertig zu bekommen. Und das mal so neben ihren normalen Jobs als SozPäd und HR-Tante. Die Idee war folgende: Auf der nächsten Städtereise durch Europa lassen wir den Allianz Baedeker oder den Marco Polo mal zu Hause- diese Reiseführer hat ja schließlich jeder. Und Touristen wollen ja bekanntlich immer dorthin, wo keine Touristen sind, wobei dieses Vorhaben ja schon von Natur aus zum Scheitern verurteilt ist. Noch schlimmer ist es, wenn man hip, knackig und indie ist- da gleicht es auf dem Städtetrip einem Super-GAU, wenn man plötzlich in der gleichen Location sitzt wie die Nachbarin auf Kaffeefahrt. Die beiden fleißigen Herausgeber Mirjam und Manuel schaffen mit ihrem trendigen Reiseführer Abhilfe: mehr als 160 Indie-Bands zwischen Skandinavien und Süd-Europa wurden angeschrieben und gebeten einen Fragebogen mit ihren Lieblingslocations auszufüllen. Herausgekommen ist ein faszinierendes Sammelsurium aus Trendläden, abgefahrenen Cafes und Restaurants sowie allerlei anderer nicht zuordbaren Orten, die es für den aufgeschlossenen Nicht-Tourist-Tourist zu entdecken gilt.

Da hört man plötzlich von Löchern in der Straße die zu unterirdischen Räumen führen oder von Underground-Clubs, die so geheim sind, dass selbst die empfehlenden Musiker sie kaum ein zweites Mal wieder finden. Die Tipps sind bunt und vielfältig wie die Musiker, die befragt wurden: in England führt der Kasabian-Schlagzeuger Ian Matthews durch Bristol und Peanut Baines von den Kaiser Chiefs durch Leeds, Schottland wird vom Idlewild-Sänger Roddy Woomble vertreten, Wales von einem Manic Street Preacher Member. In Deutschland ist eine riesige Anzahl an Bands und Musiker vertreten: Tomte für Berlin, Klee für Köln, Sportfreunde Stiller für München und viele mehr. So lässt sich die Aufzählung beliebig fortsetzen: Skandinavien, Spanien, Niederlande, Frankreich, wobei der Schwerpunkt des Buches auf Großbritannien und den deutschsprachigen Ländern liegt. Die Tipps sind mit üppigem Bildmaterial ausgestattet- eine Freude für alle Fans auch ohne Städtereise. Der Indie Travel Guide rockt und ist ein Muss für alle Fans ausgefallener Locations.
5 Nov. 2008
Wussten Sie, dass es genau 3950 Euro kostet, um James Bond zu sein? Genauer gesagt um eine Woche James Bond zu sein. Genauso viel kostet ein Aufenthalt im W Retreat and Spa Hotel inklusive Bond-Action-Package. Das fünf Sterne Ressort auf den Malediven hat sich zum Start des neuen 007-Streifens Ein Quantum Trost etwas besonders einfallen lassen um seinen (männlichen) Gästen den ultimativen Geheimagenten-Kick zu verschaffen. Auf dem Programm steht neben einer spektakulären Fahrt mit der Unterwasser-Rakete „Sea-Bob“ auch ein Ausflug in die Lüfte beim Parasailing. Wer sich nicht arg trottelig anstellt, und das sollten Bonds in spe definitiv vermeiden, der erhascht einen weiteren tollen Panorama-Blick auf die weißen Malediven-Strände nach einer einstündigen Kite-Surf-Schulung.

Auch die Action-Tour auf dem Speedboat und ein abenteuerlicher Schnorchelausflug um Mitternacht dürfen in der Agentenausbildung nicht fehlen. Und wenn man schließlich alle Gefahren mit Bravour gemeistert hat, darf man sich nach getaner Schurkenjagd von seinem Bond-Girl (das allerdings selbst mitzubringen ist) abends im Unterwasserclub 15 Below mit Martinis verwöhnen lassen. James Bond hat es in Feuerball mit seiner schönen Domino auf den Bahamas vorgemacht, das Nachmachen auf den Malediven kostet den geneigten Imitator nur lächerliche 4000 Euro.
4 Nov. 2008
Apropos Kapselhotels. Da war doch noch was. Die effiziente Nutzung von Schlaf- und Lebensraum scheint ja gerade zu boomen, denn neben den fast schon luxuriösen Yotel-Kojen in diversen Flughafen-Terminals hat sich der Designer Andreas Strauss eine etwas abgespecktere, aber nicht minder verlockende Version der Schlafkapseln ausgedacht. Sein Hotelkonzept nennt sich Das Parkhotel - und das im wahrsten Sinne des Wortes auch, den das Hotel besteht aus drei tonnenschweren Kanalröhren aus Beton, die im Innenraum zu einem gemütlichen Zimmerchen umgebaut wurden. So werden die drei Schlafkojen zu einem mobilen Hotel, das zurzeit gerade im österreichischen Ottensheim bei Linz an der Donau aufgestellt ist. Nächste geplante Stationen sind Maribor in Slowenien und Wien.

Der Innenraum der Röhren bietet Platz für ein Doppelbett sowie Stauraum für die Reiseutensilien. Außerdem sind ein Stromanschluss, eine Kommode mit Licht sowie Wolldecken und Schlafsäcke vorhanden. Sanitäre Einrichtungen findet man lediglich in der Nähe der, mitten in die pralle Natur platzieren, Betonröhren, wie z.B. in den Pensionen oder Schwimmbäder angrenzender Orte. Trotz dieses etwas spartanischen Angebotes, wird das „Parkhotel“ vor allem im Sommer (für den Winter ist ein Heizanschluss in Planung) von abenteuerlustigen Reisenden regelmäßig frequentiert und gilt mittlerweile bereits als Geheimtipp für Radler und Motorrad-Fahrer, die auf den Naturerlebnischarakter auch bei der Unterkunft nicht verzichten möchten. So sieht der Macher des Hotels seine Schlafröhren auch als Gastfreundschaftsgeräte, in die sich jeder- ob für eine ruhige Stunde oder für ein paar entspannte Tage- zurückziehen kann.

Und das Beste daran: Das Hotel hat keine festen Übernachtungspreise, sondern stellt die Zimmer nach dem pay as you wish-Prinzip zur Verfügung. Im Inneren der Röhre ist ein Behälter für die „Miete“ befestigt. So kann jeder Gast seinen Aufenthalt nach eigenem Belieben vergüten. Reservieren kann man den Schlafplatz auf der Website bis maximal einen Tag vor der Ankunft. Ein persönlicher Code für das Öffnen der massiven Holz-Eingangtüre, wird dem Gast dann per email zugesandt. Im Sommer auf jeden Fall ein außergewöhnlicher und lohnenswerter Ausflugstipp.
3 Nov. 2008
Kapselhotels? Noch nie gehört? Na dann klären wir Sie mal auf! In Asien, vornehmlich in Japan, boomen ob permanenten Platzmangels in den Großstädten schon seit Jahren Hotels, die ein Minimum an Raum beanspruchen, aber ein Maximum an Service bieten. Meist bieten die Zimmer nur wenige Quadratmeter Platz oder der Gast kann sich in einem langen Schlafschlauch -in der Kapsel, daher Kapselhotels- kaum aufrecht bewegen. Vor einigen Jahren übernimmt der Brite Simon Woodroffe das Platzspar-Konzept der Japaner und macht daraus eine Aufenthaltslounge für gestresste Vielflieger. Die Idee ist so simpel wie erfolgreich: lange Zwischenaufenthalte, frühe Abflüge oder unplanmäßige Verspätungen können im Yotel spielend einfach überbrückt werden. Direkt vom Terminal des Flughafens aus, gelangt man in das Hotel-Areal und kann an Automaten in ein der Kapseln einchecken.

Die minimale Aufenthaltdauer ist vier Stunden. Nach den erfolgreichen Eröffnungen der Yotels in den Terminals der Flughäfen London Heathrow und London Gatwick, hat im September die internationale Expansion der Gruppe mit der Inbetriebnahme eines Yotel auf dem Amsterdamer Flughafen Schipol begonnen. CEO Gerard Greene beschreibt das Yotel-Konzept als „Ipod der Hotelindustrie- ein Stück bezahlbaren Luxus für jedermann“ und könnte damit recht haben, betrachtet man sich das außergewöhnliche und zeitgemäße Design der Lounges, sowie den Preis: vier Stunden Aufenthalt bekommt man schon ab 35€.

Neben freiem W-Lan und einem Flatscreen, verfügt jede Kapsel über eine Monsum-Regen-Dusche, komfortable Betten, Entspannungs-Licht-Design und einen 24-Stunden-Roomservice. Die 57 Kabinen im Terminal 2 des Flughafens Schipol sowie natürlich auch die beiden Londoner Yotels sind für einen planbaren Übernachtungsaufenthalt auf der Yotel-Website auch online buchbar.