Heute ist es soweit: pünktlich zur Eröffnung der Weihnachtsmarkt-Saison starten wir mit unserer Reihe der liebsten Weihnachtsmärkte unserer Teammitglieder. Den Auftakt macht der wunderschöne und traditionsreiche Weihnachtsmarkt in Trier, den der liebe Bene zu seinem Lieblingsmarkt erkoren hat. Der Markt startet heute und wird bis zum 22. Dezember seine Pforten geöffnet haben. Die 95 kleinen Holzhäuschen auf dem Domfreihof in der ältesten Stadt der Welt versprühen seit Jahrzehnten ein Weihnachtsflair sonder gleichen und natürlich wir alles verkauft, was zu einem richtig kitschigen Weihnachtsmarkt dazu gehört: Christbaumkugeln, Holzspielzeug, Schmuck, Keramik, Kerzen und warme Schals. Der gute Bene schafft es auch in der Weihnachtszeit kaum ein Wochenende in München zu bleiben, weil Trier an der romantischen Mosel zur Weihnachtszeit wohl das schönste Fleckchen Erde sein muss.

So, und jetzt zu unserer Wertung:
Tradition-und-Gemütlickeits-Faktor: Vor der historischen Kulisse des Trierer Dom und der Porta Nigra gehört der Weihnachtsmarkt in Trier zu den wenigen wirklich traditionsreichen Märkte Deutschlands. Außerdem gehört Trier zu den wichtigsten Universitätsstädten unseres Landes und da herrscht auch in der Weihnachtszeit immer studentische Gemütlichkeit. Daher vergeben wir 5 von 5 möglichen Punkten.
Glühwein-und-Maroni-Faktor: Immerhin hat der Weihnachtsmarkt neben den üblichen Schlemmereien wie Bratwurst und Reibekuchen auch weißen Glühwein zu bieten, der laut Bene nicht aus einer Aldi-Papp-Schachtel kommt und daher durchaus genießbar ist. Für nur mäßige Originaliät in der Speisewahl gibt’s 3 von 5 möglichen Punkten.
Geld-haben-oder-nicht-haben-Faktor: Seit der gute Benedikt die Preise in München gewöhnt ist, ist der Weihnachtsmarkt in Trier der gefühlte Lidl aller Christkindlmärkte und auch der studentischen Geldbörse angemessen. Daher 4 von 5 möglichen Punkten. Der Punkt Abzug, weil umsonst besser wäre.
Menschen-glücklich-mach-Faktor: Bene sagt, er ist schnell zufrieden zu stellen, obwohl der Markt abends -euphemistisch ausgedrückt- sehr lebendig ist. Ausgleichen kann das eventuell der -laut Webseite- „Stargast“ Ingrid Peter, die mit jeder Menge Weihnachtshits die Menschen glücklich macht. (Mich würde sie…) Daher nur ein Punkt Abzug für Überfüllung, also 4 von 5 möglichen Punkten.
Außergewöhnlichkeiten-außer-Konkurrenz-Faktor: Auf der Homepage des Trierer Weihnachtsmarkts gibt es zwar schöne e-cards zum Versenden an die Lieben, das Rezept für Omas Trier Nussplätzchen und ein Weihnachtsmalbuch für die Kleinen zum Downloaden- nette Ideen, die sich aber durchaus toppen lassen; dafür 3 von 5 möglichen Punkten.
Insgesamt kann Benes Weihnachtsmarkt in Trier also respektable 19 Punkte abstauben. Mal sehen, ob das zum Sieg reicht. Wer jetzt aber Lust bekommen hat, den wunderschönen Markt zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich zu besuchen, kann sich auf der Webseite über alles Weitere informieren.