Archiv für Länder und Städte

Wales

Wer sich für Geschichte im Allgemeinen und die britische Vergangenheit im Besonderen interessiert, ist in Wales genau richtig. Die zahlreichen Eroberungsversuche haben ihre Spuren in Form von Burgen gigantischen Ausmaßes hinterlassen. Obwohl sie größtenteils nur noch aus dem äußeren Mauerwerk bestehen, bekommt man doch einen guten Einblick darüber, wie die Könige und ihr Gefolge dort lebten. Um das keltische Land ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen.

Wales

Den Aktiven unter uns bietet die herrliche, hügelige Landschaft zahlreiche Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Sie bietet sich geradezu für Wanderungen und Mountainbiketouren an. Wem das noch nicht reicht, kann sich jederzeit am walisischen Nationalsport Rugby ausprobieren.

James Bond, die Malediven und Sie

Wussten Sie, dass es genau 3950 Euro kostet, um James Bond zu sein? Genauer gesagt um eine Woche James Bond zu sein. Genauso viel kostet ein Aufenthalt im W Retreat and Spa Hotel inklusive Bond-Action-Package. Das fünf Sterne Ressort auf den Malediven hat sich zum Start des neuen 007-Streifens Ein Quantum Trost etwas besonders einfallen lassen um seinen (männlichen) Gästen den ultimativen Geheimagenten-Kick zu verschaffen. Auf dem Programm steht neben einer spektakulären Fahrt mit der Unterwasser-Rakete „Sea-Bob“ auch ein Ausflug in die Lüfte beim Parasailing. Wer sich nicht arg trottelig anstellt, und das sollten Bonds in spe definitiv vermeiden, der erhascht einen weiteren tollen Panorama-Blick auf die weißen Malediven-Strände nach einer einstündigen Kite-Surf-Schulung.

Malediven

Auch die Action-Tour auf dem Speedboat und ein abenteuerlicher Schnorchelausflug um Mitternacht dürfen in der Agentenausbildung nicht fehlen. Und wenn man schließlich alle Gefahren mit Bravour gemeistert hat, darf man sich nach getaner Schurkenjagd von seinem Bond-Girl (das allerdings selbst mitzubringen ist) abends im Unterwasserclub 15 Below mit Martinis verwöhnen lassen.  James Bond hat es in Feuerball mit seiner schönen Domino auf den Bahamas vorgemacht, das Nachmachen auf den Malediven kostet den geneigten Imitator nur lächerliche 4000 Euro.

Pilgerreisen Frankreich

Unglaubliche 52% aller französischen Kirchen, und davon gibt es immerhin über 10.000, sind laut Französischem Fremdenverkehrsamt katholische Pilgerstätten. Allein durchschnittlich sechs Millionen Gläubige besuchen pro Jahr die Wallfahrtsstätte in Lourdes. Da der Pilgertourismus seit der Jahrtausendwende stetig zugenommen hat, haben es sich jetzt neun der berühmtesten Pilgerstätten Frankreichs zusammengeschlossen um den andauernden Pilgerstrom besser organisieren zu können. Bei der Vereinigung „Villes Sanctuaires de France” geht es in erster Linie um eine bessere Betreuung der Pilger durch detailliertere Informationen sowie um eine nachhaltige Verbesserung der Unterkunftsmöglichkeiten rund um die beliebten Pilgerstätten.

Pilgerreisen Frankreich

Zum Zusammenschluss der heiligen Stätten gehört neben Lourdes auch Chartres, Lourdes, Mont St. Michel, Rocamadour, Puy en Velay, Paray le Monial, Lisieux und Ste. Anne d’Auray. Die neun Orte haben ein Netzwerk gestrickt, das sowohl unterschiedliche Routen zwischen den Stätten anbietet als auch vor Ort eine bessere Betreuung  von Gruppen und Einzelreisenden gewährleistet. Neben der ausführlichen Geschichte der Heiligtümer erfährt man alles über weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten der Umgebung und bekommt Tipps zu den besten Restaurants und Unterkünften. Am wichtigsten bleibt bei allem Urlaubsvergnügen aber dennoch der Focus auf die Pilgerreise. Die Gläubigen auf der Suche nach Einkehr und Spiritualität werden ihren Bedürfnissen gemäß betreut. In den jeweiligen Anlaufstellen der Vereinigung kann man sich nicht nur über die Termine zu gemeinsamen Pilger-Wanderungen oder für Exerzitien für Erwachsene erkundigen, sondern erfährt auch alles über die nächsten Gottesdienste, Prozessionen, Familienkirchentage oder spezielle Pilgerveranstaltungen.  Weitere Details zur Pilger-Rundreise nach Frankreich kann man auf der Webseite der Villes Sanctuaires nachlesen.

Dubai – ein Land der Superlative

Das Burj Al Arab, das Hotel Atlantis oder die Palm Islands, in Dubai jagt ein Rekord den Nächsten. In keinem anderen Land wurden in den letzten Jahren so viele weltbekannte Bauwerke errichtete wie dort. Mit u. a. gigantischen Hotelprojekten soll der ohnehin immer stärker werdende Tourismus gezielt forciert und bedient werden. Touristen schätzen vor allem die warmen Temperaturen, die traumhafte Lage am persischen Golf, die zu Wassersportarten aller Art einlädt, und den luxuriösen Lebensstandard.

Dubai

Wer an anderen sportlichen Tätigkeiten interessiert ist, kann die zahlreichen und bestens ausgestatteten Sportanlagen nutzen. Auch andere Freizeitmöglichkeiten wie Wüstentouren, die Skihalle „Ski Dubai“ oder Dubailand, der zukünftig größte Freizeitpark der Welt, bieten den Urlaubern jede erdenkliche Art der Unterhaltung. Reisende, die etwas für die geistige Fitness tun wollen, können sich in Museen, Theatern und Ausstellungen vergnügen. Fest steht, dass die Hotels Dubai schon fast alleine eine Reise nach Dubai Wert sind.

Tauchen in Thailand

Kilometerlange Sandstrände und kristallklares Wasser in dem sich tropische Fische und Korallen tummeln, zeichnen Thailand aus und machen es damit zu einem der beliebtesten Reiseziele für Wassersportler. Durch die besondere geographische Lage (der pazifische und indonesische Ozean treffen aufeinander), hat sich eine einzigartige Unterwasserwelt entwickelt, die in dieser Zusammensetzung sonst nirgends zu finden ist.

Thailand

Ob Segeln, Tauchen, Fischen, Windsurfen oder Wasserskifahren, in Thailand ist alles möglich. Es gibt eine Vielzahl von Hotels und Unterkünften, so dass man in jeder Preislage etwas finden kann man. Die Ausrüstungen für das Abenteuer im Wasser kann man sich jederzeit ausleihen. Am bekanntesten ist sicherlich die Insel Phuket, die sich zum Touristenmagneten entwickelt hat und hervorragende Tauchbedingungen bietet Wer es etwas abgeschiedener mag, kann sich auch zu einem Tagesausflug zu den noch unbewohnten Inseln Thailands hinreißen lassen und dort nahezu unberührte Natur entdecken.

Öko-Hotels

Spass und Nachhaltigkeit, Vergnügen und ökologischer Lebensstil- Begriffspaare, die sich offensichtlich ausschließen? Weit gefehlt, denn gerade in Österreich, dem Winterreiseziel  Nummer Eins schießen immer mehr Hotels aus dem Boden, die Naturvergnügen und hohe Dienstleistungsstandards mit dem Umweltbewusstsein der anspruchsvollen Gästen verbinden. So zum Beispiel das Hotel Semmering in Niederösterreich. Bereits 1996 wurde das Haus umgebaut und als Öko-Hotel wieder eröffnet. Wurden die Hoteliers zu Anfang von der Konkurrenz noch belächelt, hat diese heute nicht mehr gut Lachen, denn die Familie Wagner hat mir Ihrem Konzept einen Trend erkannt, dem immer mehr Hotelbetriebe folgen. Schon der Transport zum Hotel steht ganz im Zeichen biologischen Ausgleichs, den der Kleinbus des Unternehmens wird mit Rapsöl betrieben. Das ganze Hotel verwendet Öko-Strom und Bettwäsche etc. werden natürlich mit biologisch abbaubaren Waschnüssen gereinigt. Die Zimmer wurden nach Rutengängen eingerichtet, um das Schlafen auf Wasseradern zu verhindern, das Interieur besteht aus Vollholzmöbeln. Das Hotel verfügt über einen eigenen Naturladen und einen Garten Biotop. Die im Restaurant zubereiteten Speisen stammen natürlich auch aus biologischer Landwirtschaft.

Biohotel Waldklause

Hotel Istrien

Eine einzigartige Mischung aus Naturhotel und Designhotel befindet sich im Tiroler Ötztal. Die Waldklause in Längenfeld, ein architektonisches Kunstwerk vor dicht bewaldeter Bergkulisse, offeriert stilvoll und abwechslungsreich eingerichtete Komfortzimmer und Themensuiten, in denen man sich rundum verwöhnen lassen kann. Aus den Wasserhähnen des Hauses sprudelt reines Quellwasser, der Gast wir von Biosauna, Vitaltheke, Öko-Restaurant und Spa-Bereich des neu gekürten „Vier Sterne Superior“- Hotels begeistert sein.

Und schließlich kann man wunderbare Bioferien auch in Grafenast bei Schwaz verbringen. Das biologische, restaurierte Holzhaus liegt auf 1330 m, ist über 100 Jahre alt und verfügt über 41 Betten. Das Portfolio des Naturhotels ähnelt den bereits beschriebenen Angeboten, neben ökologischer Kost und Naturkosmetik ist aber vor allem der Weg der Sinne hervorzuheben. Mit 6220 Schritten kann man den 90-minütigen Weg – am besten barfuß- abgehen und dabei Feng Shui-Steinkreise, Labyrinthe, Naturteppiche aus Nadeln und Moos und vieles mehr entdecken. Der Besuch eines dieser Naturhotels lohnt sich auf jeden Fall für alle die ein paar Tage im vollen Einklang mit unserer Natur leben möchten.

Benvenuto in Italia

Seit Jahrzehnten gehört Italien zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen und ein Ende ist nicht abzusehen. Aber nicht nur die schnelle Erreichbarkeit macht dieses Land so interessant. Die einzigartige geographische Lage bringt unterschiedlichste Klimabedingungen mit sich, so dass man vor der Wahl steht: Badeurlaub in Süditalien oder eine rasante Abfahrt in den zahlreichen Skigebieten der Alpen? Besonders bekannt ist der südeuropäische Staat für seine kulinarischen Köstlichkeiten. Die italienische Küche wird für ihre Vielschichtigkeit gelobt, die durch die verschiedenen Regionen und ihren Traditionen geprägt wurde. Besonders Weinkenner, Italien wird auch als das „Weinland“ bezeichnet, schätzen die große Auswahl an hervorragenden Weinen, die beispielsweise in den berühmten Weinbaugebieten der Toskana hervorgebracht werden.

Italien-Trebisonda
Aber nicht nur für das leibliche Wohl wird gesorgt: Kein anderes Land beherbergt so viele außergewöhnliche Kunstschätze und Zeugnisse seiner beeindruckenden Historie, die ganz Europa geprägt hat. Großartige Bauten, Brunnen und Kirchen erfreuen das Herz jedes Kunstliebhabers. Warum auch immer man Italien besucht, es  ist definitiv immer eine Reise wert und bietet für jeden etwas. Ausführliche Informationen findet man unter www.italien.com.

Reisetrend Island

Vor 15 Jahren hätte man Island sicherlich noch nicht auf die Liste der beliebtesten Reiseziele gesetzt. Zu sehr lockten die Strände und warmen Temperaturen anderer Urlaubsregionen. Doch dies hat sich in der letzten Zeit deutlich verändert. Immer mehr Touristen wollen diese außergewöhnliche Vulkaninsel besuchen und ihre beeindruckende Natur erleben. Die Landschaft wird vor allem durch ihre vulkanische Beschaffenheit, Gletschern und sehr viel Wasser (Seen, Flüsse und Wasserfälle) geprägt.

Island

Diese Umgebung lädt geradezu ein, Wanderungen zu unternehmen und die berühmte Vogelwelt Islands kennenzulernen. Touristen und vor allem auch die Einheimischen schwören auf die heilende und entspannende Wirkung der heißen Quellen, die bereits im Mittelalter genutzt wurden. Besonders beliebt sind auch Reittouren mit den weltbekannten Islandpferden, dich sich perfekt an die raue Umgebung angepasst haben. Diese Reitausflüge können auch gerne einige Tage dauern und sogar über Hochlandwege führen. Trotz seiner geographischen Lage ist das Klima dort nicht so kalt, wie man vielleicht annehmen würde. Die Winter sind mild (zwischen 0° – 5°), während die Sommermonate (zwischen 10° – 15°) eher kühl sind. Man muss sich sicherlich auf ein raueres Klima und höhere Preise einstellen als in einigen anderen Touristenmetropolen. Dafür wird man allerdings mit einer atemberaubenden Landschaft und der ausgeprägten Gastfreundschaft der Isländer belohnt.

Spion für einen Tag

Die drei Fragezeichen anhören, war gestern. Heute machen sich findige Jungspione selbst auf die Suche nach versteckten Hinweisen und geheimen Codes. Vom 11. bis 19. Oktober hat der Geheimagenten-Nachwuchs täglich die Möglichkeit im dänischen Danfoss Universe seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, denn der zerstreute Professor des Technologieparks ist von Bösewichten entführt worden, die sein Wissen missbrauchen wollen. Das gilt es natürlich mit allen Mittel zu verhindern! Die Mini-Bonds können den versteckten Botschaften im Park folgen und müssen zur Rettung des Professors ein Codewort knacken. Bei erfolgreicher Befreiung wird den kleinen Spionen ein Agentendiplom überreicht. Und anschließend kann man sich bei einem Workshop noch beibringen lassen, wie ein Spion professionell arbeitet: Abhörmethoden, Geheimschriften und Codentschlüsselung sind nur einige der Fächer, die für die Jungagenten auf dem Stundenplan stehen.

Auch wer es nicht rechtzeitig zur Krimi-Woche ins Danfoss Universe schafft, sollte den Park bei seinem nächsten Dänemark-Urlaub in die Reiseplanung mit einbeziehen, denn die Erlebniswelt beherbergt seit Mai 2008 Europas ersten Segway Parcours. Auf dem Elektroroller, der sich nur über Gewichtsverlagerung steuern lässt, gilt es Labyrinthe, Hügel und Slalomwege zu überwinden. Ein Spass für Jung und Alt! Wem das zu abenteuerlich klingt, zieht sich einfach die Schlittschuhe an und gleitet eine Runde über die neue, eisfreie (!) Ganzjahresbahn des Parks. Außerdem warten über 200 weitere Attraktionen aus der Welt der Multimedia und Wissenschaft auf den Besucher des 2005 eröffneten Erlebnisparks. Und schließlich liegt das ganzjährig geöffnete Danfoss Universe mit einem Preis von 21,50€ für Erwachsene und 18€ für Kinder bis 11 Jahren (Sommersaison; im Winter. 13,50€ bzw. 7€) im unteren Preisfeld und ist damit für einen Eventpark vergleichsweise günstig.

München: Umweltzone

Der Kampf gegen den Feinstaub schreitet immer weiter voran. Wie in vielen anderen deutschen Städten, wird auch in München eine Umweltzone eingerichtet. Kommt man zukünftig in den inneren Bereich des Mittleren Rings, wird man ab 1. Oktober eine Umweltplakette brauchen.

Heute habe ich die Schilder der Umweltzone schon stehen sehen. Relativ klein und leicht zu übersehen, muss ich gestehen. Nachdem in München ja gerade Ausnahmezustand herrscht und sich alles um das Thema Wiesn dreht, vielleicht kein so günstig gewählter Zeitpunkt.

Hätte ich letzte Woche nicht die Homepage der Stadt München durchforstet, wäre ich vielleicht ab nächsten Mittwoch ohne das gute Bickerl unterwegs gewesen.

Immerhin ist der Umweltzonen-Ausweis recht günstig und einfach zu ordern: eine Onlinebestellung wird mit angeboten.

In Planung sind ca. 30 weitere Umweltzonen über ganz Deutschland verteilt.

So sollte man sich in Zukunft bei seiner Reiseplanung ebenfalls über örtliche Umweltzonengepflogenheiten kundig machen – schliesslich soll die Urlaubskasse ja nicht noch weiter strapaziert werden.