MUST des Monats: Mama Shelter Paris

Das ich auf Design Schischi und Gourmetreisen stehe, dürfte den fleißigen Lesern dieses Blogs schon längst bekannt sein. Jetzt hat vor kurzem ein Hotel aufgemacht, bei dem es selbst mir die Sprache verschlägt und schon nach einem kurzen Blick auf die Homepage war der Wochenend-Trip nach Paris gebucht.Darüber, dass der Trend im Designhotel-Bereich zu einer moderateren Preispolitik tendiert, konnte man in diesem Blog vor kurzem hier nachlesen. Auch das von Phillippe Starck und Serge Trigano gegründete Hotel Mama Shelter schließt sich diesem Trend an.

Das durchgestylte Hotel liegt wie ein Betonklotz am östlichen Rand von Paris und verbirgt im Inneren ein Universum an Produktdesign und Kreativiät. Am Herzen des Gebäudes durfte sich der Designer Starck von Anfang an austoben, wodurch eindrucksvolle Dekorationen, dominiert von den Tönen Weiß, Grau und Schwarz entstanden.

Mama Shelter Paris
Das Mama Shelter steht für einen modernen Ort der Zuflucht, der gemütliche Elemente wie dicke Teppiche, Kerzenlicht und Pianomusik mit Chewbacca-Lampen, IMacs und Graffitis kreuzt. Ein Ort der Kommunikation, oder noch besser ein “urbaner Kibbuz” wie der Trigano, der Sproß des Club Med-Begründers das Shelter liebvoll nennt. Im Foyer kann sich jeder Gast selbst auf Video aufnehmen- die kurzen Sequenzen werden dann hotelweit auf allen Bildschirmen (mehr als 200) ausgestrahlt. Veranstaltungstipps werden vom Personal auf riesige Spiegel auf jeder Etage geschrieben, ein Kicker und riesige Eßtische sorgen für den Abbau der Kontaktbarrieren zwischen den Gästen. 172 Zimmer hat das Mama Shelter, drei Sterne und einen Küchenchef, der als Mitbegründer der Nouvelle Cuisine gilt und seine Michelin-Sterne zurückgab, weil er nicht preisgünstig kochen durfte. Jetzt können sein Kreationen von jedem ausprobiert werden- ein zwei-Gänge-Menu gibt es schon ab 25€. Auch die Zimmerpreise sind einzigartig: ein Doppelzimmer ist ab 89€ verfügbar, eine Suite ab 200€. Aber wer günstig im Mama Shelter nächtigen möchte, sollte wirklich laaaange im Voraus buchen. Mein Städtewochenende im preiswertesten Zimmer hat erst im Juli geklappt. Davor waren die meisten Zimmer schon ausgebucht. Kein Wunder, denn schon sechs Monate nach der Eröffnung im Oktober 2008 wurde das Pariser Hotelwunder zum besten Designhotel 2009 gekürt.

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1 Kommentar bisher »

  1. Silvi sagt

    am 11. January 2010 @ 5:44 pm

    Das hört sich ja alles für mich nach einem Traumhotel an.
    Ein Kicker zur Unterhaltung – ein großer Esstisch zum Schlemmen und Genießen, so lässt es sich leben.

    Die Preise sind durchaus passend,
    bei Gelegenheit schaue ich mir das Hotel mal etwas genauer an :)

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