Bergwochenende im Engadin

Es war einmal wieder Zeit für ein besonderes Bergwochenende im Engadin. Wer die geschützte Lage des Engadins kennt, weiß dass dort das Wetter immer besser ist, als in der Rest-Schweiz. Dieses Glück hatten wir auch am 18.-19. August. Die Anreise am Freitagabend ging zu unserer Übernachtungsmöglichkeit in Pontresina http://www.pontresina.com. Da wir ohne Bergerfahrung in diesem Jahr angereist sind, haben wir uns eine Woche vorher über die Bergsteigerschule Pontresina http://www.bergsteiger-pontresina.ch (es gibt keine bessere!) einen Bergführer organisiert. Treffpunkt war für uns am Samstagabend mit der letzten Gondel auf der Diavolezza Hütte.

So blieb uns ein ganzer Tag um uns im Tal auf 1.800 m an die Höhe zu gewöhnen und die Ausrüstung (Eispickel, Steigeisen, Gurt und Stirnlampe) zu organisieren. Im Bergsport-Verleih in Pontresina wurden wir schnell fündig. Nachdem der Rucksack gepackt war, haben wir unseren Bergführer und die zwei anderen der Gruppe in der Bergstation auf der Diavolezza (2.093m) getroffen. Nach gutem Abendessen und vielen Bieren, um auch sicher vor anderen Schnarchern im Bettenlager zu sein, klingelte nachts bereits um 4.30 Uhr der Wecker zum Aufbruch. In der Küche gab es zum Glück wieder Frühstück und einige Tassen Kaffee, um die Augen aufzubekommen. Mit Stirnlampen ging es dann im Dunkeln los.

Nach 40 Minuten am Gletscherrand angekommen wurden die Steigeisen und Seile angelegt. Jeder Meter mit aufgehender Sonne war ein Erlebnis.

Aufstieg

Neben Spalten und großen Eisfelsen sind wir bis zum Hauptgipfel insgesamt ca. 5 Stunden aufgestiegen. Oben angekommen wussten wir, warum die Palü-Tour als eine der schönsten Bergtouren der Alpen gilt. Auf diesem weißen Dach der Alpen neben dem Biancograt der Bernina zu stehen macht wirklich unendlich glücklich. Der Abstieg belohnt einen noch mal mit einem Blick über die kompletten Gletscherausläufer. HOT Tipp. Unten angekommen gibt es auf der Terrasse einen beheizten Holzkessel der als Whirlpool genutzt wird. Für 20 SFR ist dieser kleine Luxus der ideale Abschluss eines solchen Bergwochenendes.

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