Wirtschaft in Bulgarien
Seit dem Wegfall des sowjetischen Marktes erlitt die bulgarische Wirtschaft eine Krise, die leider bis heute noch nicht komplett überwunden ist. Die Folge der Krise war ein Rückgang der Einkünfte in der Hauptstadt von bis zu 70 % und der Lebensstandard erlitt einen Abfall von nahezu vierzig Prozent. Ebenfalls führte dies zu einer hohen Landesverschuldung und einer Arbeitslosenquote von acht Prozent.
Bulgariens Wirtschaft besteht zu 8% aus der Landwirtschaft und wird mit 33 % von der Industrie abgelöst. Zum industriellen Zweig in Bulgarien zählen vor allen Dingen der Maschinenbau, der Export von Stahl und Eisen sowie Bekleidung (auch Fussballbekleidung). Ein geringer Teil an selbsterzeugter Energie wird ins Ausland exportiert. An Bodenschätzen besitzt das Land Bauxit, Kupfer, Zink, Kohle und Bauholz.
Aufgrund dieser Tatsache verwundert es nicht, dass Bulgarien sein Hauptaugenmerk auf den Dienstsektor legt. In diese Kategorie fällt auch der Tourismus, und dank seiner verzaubernden Strände wie den Goldstrand und die Schwarzmeerküste entwickelt sich Bulgarien langsam zu einem beliebten Urlaubsland. Hotels in großer Anzahl werden sowohl an den Stränden als auch im Landesinneren, beispielsweise in Sofia gebaut. Ein hohes Sportangebot als auch die niedrigen Nebenkosten, die während des Urlaubes anfallen, lassen den Urlaub in einem Hotel in Bulgarien zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.