Alle Wege führen nach Rom!

Diese Weisheit sagt schon alles: Rom ist immer eine Reise wert. Auch im Winter, zu kühleren Temperaturen, lohnt es sich, ein paar Tage in der „ewigen“ Stadt zu verbringen.
Kunstbegeisterte können sich an den herrlichen und zahlreich vorhanden Sehenswürdigkeiten satt sehen. Das Colossseum und der Trevi-Brunnen sind nur zwei der historisch so bedeutenden Kunstwerke, die einen in längst vergangene Zeiten eintauchen lassen.

Colosseum

Ein weiteres Highlight ist der Petersdom und die Vatikanstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Reisende, die sich eher den neumodischen Genüssen hingeben wollen, können in zahlreichen Restaurants, Bars und Cafes die berühmte italienische Küche und ihre Köstlichkeiten probieren. Um die angegessen Kalorien wieder los zu werden, kann man einen Shopping-Marathon durch die Einkaufsmeilen der Stadt hinlegen. Von teuren Designerläden bis zu günstigeren Outlets (die allerdings etwas außerhalb liegen), ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Stadtführung Rom bei stadtbesichtigungen.de

Benvenuto in Italia

Seit Jahrzehnten gehört Italien zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen und ein Ende ist nicht abzusehen. Aber nicht nur die schnelle Erreichbarkeit macht dieses Land so interessant. Die einzigartige geographische Lage bringt unterschiedlichste Klimabedingungen mit sich, so dass man vor der Wahl steht: Badeurlaub in Süditalien oder eine rasante Abfahrt in den zahlreichen Skigebieten der Alpen? Besonders bekannt ist der südeuropäische Staat für seine kulinarischen Köstlichkeiten. Die italienische Küche wird für ihre Vielschichtigkeit gelobt, die durch die verschiedenen Regionen und ihren Traditionen geprägt wurde. Besonders Weinkenner, Italien wird auch als das „Weinland“ bezeichnet, schätzen die große Auswahl an hervorragenden Weinen, die beispielsweise in den berühmten Weinbaugebieten der Toskana hervorgebracht werden.

Italien-Trebisonda
Aber nicht nur für das leibliche Wohl wird gesorgt: Kein anderes Land beherbergt so viele außergewöhnliche Kunstschätze und Zeugnisse seiner beeindruckenden Historie, die ganz Europa geprägt hat. Großartige Bauten, Brunnen und Kirchen erfreuen das Herz jedes Kunstliebhabers. Warum auch immer man Italien besucht, es  ist definitiv immer eine Reise wert und bietet für jeden etwas. Ausführliche Informationen findet man unter www.italien.com.

Bei wem Gourmetreise buchen?

In diesem Frühling wollte ich mir mal etwas Besonderes gönnen und mit ein paar Freunden einige Tage auf einer Gourmetreise verbringen. Die Destination- Italien- stand bereits davor fest, wo genau allerdings wollten wir nach Abwägung der Angebote entscheiden. Nach einigen Recherchen im Netz bin ich auf zwei ähnliche Angebote gestoßen, die beide einen zweiten Blick wert sind. Der bekannte Reiseveranstalter TUI bietet unter dem Motto „Trüffel und Barolo“ eine siebentägige Auto-Rundreise durch die italienische Region Piemont an. Der kleine Veranstalter Reipa Touristik GmbH scheint mit seiner viertägigen Piemont-Gruppenreise namens „Trüffel und Barolo bitten zu Tisch“ eine fast identische Schlemmerreise anzubieten. Allerdings ähneln sich die Angebote nur auf den ersten Blick:

Die Reisen differieren nicht nur in Länge und Preis, sondern auch in Reiseprogramm. Eine Woche Piemont-Gourmetreise kostet bei TUI ab 439€, während die vier Tage bei Reipa ab 1050€ zu bekommen sind. Die Reipa-Reise ist allerdings als Gruppenreise ab 10 Personen angelegt und der Transfer zu den unterschiedlichen Stationen ist (bei Eigenanreise!) im Preis inbegriffen. Bei TUI reist man am besten mit dem eigenen Wagen ins Piemont an um dann der vorgegebenen Autoroute zu folgen. Hier sollte man auch bemerken, dass die TUI-Reise zwar vorgibt, eine Gourmetreise zu sein, letztendlich allerdings nur ein individuell gestaltbare Rundreise durch die italienische Region. Vorgeschlagen werden lediglich wichtige Stationen der Weinherstellung, allerdings kann man genauso gut Savoyer-Schlösser besichtigen oder in Turin shoppen gehen. Es stehen elf Hotels gehobener Klasse in der Region zur Verfügung, die für die sechs Übernachtungen nach Lust und Laune gewählt werden können.

Piemont

Beim Reipa-Angebot startet die Feinschmeckergruppe täglich vom gleichen Savoyerhotel nahe der Stadt Alba zu den jeweiligen Tagesausflügen. Bei dieser Reise steht tatsächlich der Gourmet im Vordergrund und man sollte schon sehr großes Interesse am Trüffel und den Weinen der Region an den Tag legen. Hier nur ein kleiner Auszug des Reiseprogramms: Besuch einer Trüffelmesse, Verkostungsveranstaltung “Wein trifft Käse”, Trüffelsuche im Wald mit einem Trüffelmeister, Besuch der Schneckenmetropole Cherasco, Grappaverkostung, Baroloverkostung, Destilleriebesichtigung, Weinseminar und einiges mehr.

Gourmetreise Piemont

Fazit: Eine wirkliche Gourmetreise ins Piemont bietet nur der Veranstalter Reipa, hier muss man dem Feinschmeckerprogramm entsprechend allerdings auch einen wesentlich höheren Preis einplanen. Für Laien, die Barolo noch nicht von Barbaresco unterscheiden können, ist die TUI-Reise für einen ersten Einblick mehr als ausreichend und preislich zufriedenstellend.

Wir haben uns letztlich für das TUI-Angebot entschieden, denn obwohl wir große Fans des „Sideways“-Lebensstils sind, sind wir (noch) keine Super-Gourmets a la Miles und Jack- die „richtige“ Gourmetreise wird aber garantiert folgen!

Italien-das Land der Gentlemen?

Ich weiß nicht, ob jemand von euch am 8.März schon mal in Italien war- ich jedenfalls schon und ich habe an diesem Tag ein Land erlebt, dessen halbe Bevölkerung sich über Nacht vom Macho zum Gentleman vewandelt hat! Wieso? Tja, in Deutschland ist dieser Tag wenig bekannt, hat weder gesellschaftliche noch politische Relevanz. Dafür wird der 8. März in Italien umso mehr zelebriert. Und jetzt für alle die es nicht wissen: der 8. März ist seit 1910 der Internationale Frauentag. Als ich schon Tage vorher von meiner italienischen Mitbewohnerin hörte, dass bald der “große Tag” kommt, dachte ich- emanzipiert wie ich bin- “Schlimm genug, dass man jetzt sogar noch einen extra Tag für Frauen einführen muss. So wird das mit der Gleichberechtigung doch nie was!” (Gott sei Dank, hab ich kurz darauf erfahren, dass es seit dem Jahr 2000 auch einen Weltmännertag gibt. Der (männlichen) Emanzipation sei Dank!) Statt der befürchteten Kundgebungen und Gleichberechtigungsbekundungen, offenbarte sich der Weltfrauentag als Huldigung an das weibliche Geschlecht. Und wer möchte nicht gerne auf Händen getragen werden? Der südländische und meist unerträgliche Machismo verkehrte sich an diesem Tag ins Gegenteil und die italienischen Männer wurden wie durch Zauberhand fast allesamt zu Gentleman, die sich von ihrer charmantesten und zutiefst servilen Seite zeigten. Und glaubt mir, ich übertreibe nicht: beim Einkaufen wurde ich vorgelassen, ein älterer Mann bestand darauf, mir den Einkauf nach Hause zu tragen, in der Trattoria bekamen Damen Ramazzotti gratis, am Abend in der Bar dann gleich noch Cocktails umsonst, überall wurde einem die Tür aufgehalten, in den Mantel geholfen etc. Die italienischen Machos haben die Frauen mit echt charmanten Komplimente überschüttet und zur Abwechslung mal mit Respekt behandelt. Und am schönsten waren echt die Blumen überall. An jeder Ecke standen Männer mit Körben voller Blumen, besser gesagt Mimosen, die sie großzügig an jede Frau verteilt haben. Innerhalb einer Stunde war ich, wie jede andere Frau, mit den kleinen, gelben Blüten überschüttet. Nur das die Blume des weiblichen Geschlechts eine Mimose (!!! wieso nur???) ist, hat mir echt zu denken gegeben. Und das wars schon, mein kleines Geschichtchen vom Weltfrauentag. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, Italien zu dieser Zeit zu besuchen. Das ist ein ganz spezielles Erlebnis- besonders, wenn am nächsten Tag aus den Prinzen wieder kleine, grüne Macho-Fröschchen werden…

Comer See Reiseinfos und Ferienwohnungen