Tahiti von seiner traditionellsten Seite
Ok, natürlich ist es nicht so einfach und vor allem auch nicht so günstig, mal schnell einen Abstecher nach Tahiti zu machen. Aber wenn man schon mal dieses traumhafte Stückchen Erde im Südpazifik besuchen sollten, dann doch unbedingt im Juni oder Juli. Während dieser beiden Monate findet jährlich das wichtigste Festival Französisch-Polynesiens statt: das Heiva-Festival.
Hier bekommt der Tourist nicht nur einen tiefen Einblick in die traditionelle polynesische Kultur, sondern kann sich bei den zahlreichen Wettkämpfen der Teilnehmer auch noch köstlich amüsieren. Jeden Tag geht es vor allem in der Kaptiale Tahitis, Papatee, rund. Aber auch die umliegenden Inseln wie Bora Bora, Raiatea oder Papara haben die Festivaltradition seit einiger Zeit übernommen.
Zweifellos Zentrum des bunten Treibens ist allerdings Papatee. Dort kann man täglich Tanz- und Musikgruppen beobachten, die mit bunten Kleider -geschmückt mit Nüssen, Samen, Blumen etc.- und furchteinflößenden Masken böse Geister vertreiben und schweißtreibende Tänze aufführen.
Der Wettkampf in diversen polynesischen Sportarten stellt eines der Highlights des Festivals dar. Das Steine-Weittragen, der Fruchtspieß-Lauf oder das Kokospalmen klettern sind nur einige der kuriosen Disziplinen, in denen die Polynesier um den Sieg wetteifern. Höhepunkt ist das Auslegerboot-Rennen, das eine der ältesten Traditionen auf den Inseln darstellt. Meist folgt am gleichen Abend die Siegerehrung, die in einem rauschenden Fest endet… Bis am nächsten Morgen die ersten Musikgruppen ihre Trommeln erklingen lassen.
