Alle Wege führen nach Rom!

Diese Weisheit sagt schon alles: Rom ist immer eine Reise wert. Auch im Winter, zu kühleren Temperaturen, lohnt es sich, ein paar Tage in der „ewigen“ Stadt zu verbringen.
Kunstbegeisterte können sich an den herrlichen und zahlreich vorhanden Sehenswürdigkeiten satt sehen. Das Colossseum und der Trevi-Brunnen sind nur zwei der historisch so bedeutenden Kunstwerke, die einen in längst vergangene Zeiten eintauchen lassen.

Colosseum

Ein weiteres Highlight ist der Petersdom und die Vatikanstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Reisende, die sich eher den neumodischen Genüssen hingeben wollen, können in zahlreichen Restaurants, Bars und Cafes die berühmte italienische Küche und ihre Köstlichkeiten probieren. Um die angegessen Kalorien wieder los zu werden, kann man einen Shopping-Marathon durch die Einkaufsmeilen der Stadt hinlegen. Von teuren Designerläden bis zu günstigeren Outlets (die allerdings etwas außerhalb liegen), ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Stadtführung Rom bei stadtbesichtigungen.de

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Italien-das Land der Gentlemen?

Ich weiß nicht, ob jemand von euch am 8.März schon mal in Italien war- ich jedenfalls schon und ich habe an diesem Tag ein Land erlebt, dessen halbe Bevölkerung sich über Nacht vom Macho zum Gentleman vewandelt hat! Wieso? Tja, in Deutschland ist dieser Tag wenig bekannt, hat weder gesellschaftliche noch politische Relevanz. Dafür wird der 8. März in Italien umso mehr zelebriert. Und jetzt für alle die es nicht wissen: der 8. März ist seit 1910 der Internationale Frauentag. Als ich schon Tage vorher von meiner italienischen Mitbewohnerin hörte, dass bald der “große Tag” kommt, dachte ich- emanzipiert wie ich bin- “Schlimm genug, dass man jetzt sogar noch einen extra Tag für Frauen einführen muss. So wird das mit der Gleichberechtigung doch nie was!” (Gott sei Dank, hab ich kurz darauf erfahren, dass es seit dem Jahr 2000 auch einen Weltmännertag gibt. Der (männlichen) Emanzipation sei Dank!) Statt der befürchteten Kundgebungen und Gleichberechtigungsbekundungen, offenbarte sich der Weltfrauentag als Huldigung an das weibliche Geschlecht. Und wer möchte nicht gerne auf Händen getragen werden? Der südländische und meist unerträgliche Machismo verkehrte sich an diesem Tag ins Gegenteil und die italienischen Männer wurden wie durch Zauberhand fast allesamt zu Gentleman, die sich von ihrer charmantesten und zutiefst servilen Seite zeigten. Und glaubt mir, ich übertreibe nicht: beim Einkaufen wurde ich vorgelassen, ein älterer Mann bestand darauf, mir den Einkauf nach Hause zu tragen, in der Trattoria bekamen Damen Ramazzotti gratis, am Abend in der Bar dann gleich noch Cocktails umsonst, überall wurde einem die Tür aufgehalten, in den Mantel geholfen etc. Die italienischen Machos haben die Frauen mit echt charmanten Komplimente überschüttet und zur Abwechslung mal mit Respekt behandelt. Und am schönsten waren echt die Blumen überall. An jeder Ecke standen Männer mit Körben voller Blumen, besser gesagt Mimosen, die sie großzügig an jede Frau verteilt haben. Innerhalb einer Stunde war ich, wie jede andere Frau, mit den kleinen, gelben Blüten überschüttet. Nur das die Blume des weiblichen Geschlechts eine Mimose (!!! wieso nur???) ist, hat mir echt zu denken gegeben. Und das wars schon, mein kleines Geschichtchen vom Weltfrauentag. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, Italien zu dieser Zeit zu besuchen. Das ist ein ganz spezielles Erlebnis- besonders, wenn am nächsten Tag aus den Prinzen wieder kleine, grüne Macho-Fröschchen werden…

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Mal genauer hinsehen: Die Piazza Navona in Rom

Wenn Euch Eure nächste Städtereise nach Rom bringt, werdet ihr ganz sicher früher oder später auf die Piazza Navona gespült. Klar, denn die Navona gehört zu einer der größten “Attraktionen” in Rom. Ich habe ganze Tage auf der Navona zugebracht und musste beim Beobachten der Besucher immer wieder feststellen, dass die Touristen zwar kommen und vielleicht auch einen der überteuerten Kaffees trinken, aber dennoch schnell wieder zur nächsten Sehenswürdigkeit weiterlaufen, ohne die Schönheit des Platzes richtig auf sich wirken zu lassen bzw. zu erkennen. (more…)

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